Aufenthaltsrecht, Arbeitserlaubnis und Arbeitslosengeld in Spanien

Auskünfte über Arbeits- und Lebensbedingungen in Spanien

erteilt die
- Informationsstelle für Auslandstätige und Auswanderer
beim Bundesverwaltungsamt Köln
50728 Köln
Deutschland
Tel: +49 (0) 22899 358-**4999*
Fax: +49 (0) 228899 358-8399

Länderspezifische Auskünfte über die Arbeits- und Lebensbedingungen in Spanien finden Sie auch in den blauen Europamappen im Berufsinformationszentrum BIZ Ihres Arbeitsamtes. Das für den Bereich der Berufsberatung als Koordinierungsstelle für Spanien bestimmte Arbeitsamt Frankfurt kann berufskundliche und auf Spanien bezogene Informationen geben:

Europäische Berufsberatung

Fischfeldstr. 10-12
60311 Frankfurt/Main
Tel.: 069-21 71-0
Fax: 069-21 71 26 62


Mitnahme von Arbeitslosengeld nach Spanien

Sind Sie in Deutschland arbeitslosenversichert und haben Anspruch auf Arbeitslosengeld, können Sie diesen Anspruch, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, für die Dauer von 3 Monaten nach Spanien "mitnehmen" und sich dort beim örtlichen Arbeitsamt arbeitslos und arbeitssuchend zu melden.

Sie müssen sich aber zuvor bei Ihrem deutschen Arbeitsamt abmelden und die Bescheinigung E 301 bzw. PD U1 ausstellen lassen, die Sie dann dem für ihren Wohnbezirk zuständigen Arbeitsamt in Spanien innerhalb von 6 Tagen vorlegen müssen. Auf diese Art können Sie für maximal 3 Monate in Spanien auf Arbeitssuche gehen. Beachten Sie aber, daß Sie vor Ablauf der 3 Monate, sofern Sie keine Arbeitsstelle in Spanien gefunden haben, unbedingt nach Deutschland zurückkehren müssen, um Ihren restlichen deutschen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung aufrecht zu erhalten. Ansonsten erlischt Ihr Restanspruch. Die Zahlung des Arbeitslosengeldes erfolgt auf ein Konto in Deutschland.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter dem "Leistungsinformationsystem" des Arbeitsamt.

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